Schafschur

Endlich, kurz vor der großen Hitze wurden die Schafe geschoren und die Klauen geschnitten. Das ist doch jedes Jahr aufregend. Glücklicherweise haben wir immer den gleichen Scherer. Ein äußerst ruhiger und sympatischer Mensch. Er kommt auch gerne zu uns.
Nachdem alle jetzt schon im Stall waren und die Lammzeit gerade beendet war, haben wir kurzerhand den Transport für die Weiden organisiert. Die Zäune hatte ich vor einigen Tagen schon gesteckt. Es war zwar etwas mühselig, bis alle im Hänger waren, da sie vorher schon den Stress der Schur hatten aber auch das haben wir mit vereinten Kräften hinbekommen.
Da wir heuer nur schwarze Lämmer hatten, und es verschiedene Weiden sind, ist es tatsächlich passiert, dass wir ein Lamm der falschen Mama mitgegeben haben. Es kam mir schon etwas spanisch vor, weil im Hänger eine Aue fürchterlich geschrien hat. Auf der Weide konnten wir das falsche Lamm wieder einfangen und umtauschen. So hatte nun jede Aue auch die richtigen Lämmer dabei und der Stress wurde durch das üppige Gras gleich vergessen. Meine Flaschenkinder und die Mütter sind noch daheim und werden später auf die Weiden gefahren. Auch die Böcke vom Dezember sind daheim geblieben. Sie werden die nächsten Wochen noch glücklich auf der Weide grasen bis sie ihr Schlachtgewicht erreicht haben.
Tägliche Schafkontrolle auf den Weiden steht seit heute wieder auf dem Programm. Alle Anwohner, bei denen die Schafe die Wiesen nun abgrasen, achten auch sehr darauf. Darüber bin ich wirklich sehr froh und es beruhigt ungemein.

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